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Dynamischer Auftritt von Famdüsax

Musik Saxofonquartett zeigt Können und Charme

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Montabaur. Kokett, dynamisch und ganz ohne Noten heizte das Quartett Famdüsax am Sonntagnachmittag im Gewölbekeller an der alten Stadtmauer den Kreisstadtbewohnern musikalisch ein. Michelle Labonte, Yolanda Diefenbach, Julia Zinn und Hanna Kraus gastierten in Montabaur.

Die ganz in Schwarz gekleideten Musikerinnen um Heimspielerin Michelle Labonte waren mitsamt ihrer goldfarbenen Entourage eigens angereist, um mit Spaß am Spiel und gekonnter Fingerfertigkeit aus einer perfekt austarierten Mischung von Jazz über Funk bis hin zu modernen Poparrangements ein musikalisches Festtagsmenü zu zaubern. Die geballte Frauenpower hatte schließlich allen Grund zum Feiern. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, einen laut tönenden Ritt durch die Musikwelt zu wagen. Mit dem Arrangement des 2014 viel gefeierten Gute-Laune-Liedes „Rather Be“ trug das Quartett sogar eine kleine Weltpremiere im Gepäck. „Unsere Uraufführung des Stücks“, erklärte Bandmitglied Julia Zinn nach der viel beklatschten Feuerprobe.

WWZ 08 03 2016Gute Laune und Rhythmusgefühl versprühten die Vier bereits auf ihrem Weg zur Bühne, den sie einmal quer durch die Publikumsreihen beschritten. Und auch wenn sie die Bretter, die die Welt bedeuten, nach eigenen Angaben eigentlich gar nicht brauchen, um die richtigen Töne anzuschlagen, hatte das Quartett bereits bei dem fetzigen Opener „Swing, Swing, Swing“ sämtliche verfügbaren Finger und Hände zum Schnippen und Rhythmusklatschen auf ihrer Seite. Im urig-stimmungsvollen Ambiente des Gewölbekellers kam schnell das Gefühl eines Privatkonzertes auf dem Niveau einer Big Band auf, eine ungewöhnliche Melange, die sich hören lassen konnte.

Frontfrau Michelle Labonte stammt aus Holler. Sie hat ihre ersten musikalischen Schritte im Landemusikgymnasium gemacht. Die Jahre des musikalischen Zusammenspiels haben die vier jungen Frauen zu einer bestens aufeinander abgestimmten Gruppe werden lassen, die tonsicher und charismatisch spielte.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und erfrischend-spontaner Bühnenmoderation gelang es den Saxofonistinnen, auf Augenhöhe mit den Zuhörern ins Gespräch zu kommen. Ensemblenummern und Soli boten höchste Ansteckungsgefahr. So brauchten die Gäste keine Aufwärmphase, um in schnippende Begleitstimmung zu kommen. „Sie haben uns gerade ein ganzes Schlagzeug ersetzt“, freute sich Zinn nach der Darbietung der Jazzhymne „Spinning Wheel“.

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 8. März 2016

Info zur geplanten Kunstausstellung

historicaHeader whiteDie ab 4.3.2016 geplante Kunstausstellung "Das Bild der Frau in der Kunst" sowie der für den 6.3.2016 geplante Vortrag "Die femme fatale in der Kunst" werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, weil sich die Fertigstellung der Kunsthalle unerwartet vezögert.