Presseberichte

Auswandererroman musikalisch vorgestellt von Barbara Ortwein

Lesung Texas war Mitte des 19. Jahrhunderts Ziel vieler Westerwälder

WWZ 04 02 2017a

Montabaur. Ansprechend stellte die Autorin Barbara Ortwein aus Winterberg ihren Auswanderungsroman „Zwischen den Welten und nie mehr zurück“ bei der Deutsch-Texanischen Gesellschaft Montabaur-Fredericksburg (DTG) in der Kunsthalle der Historica vor. Ihre historischen Aufzeichnungen spiegeln das Leben mit seinen Sorgen und Erwartungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts wider. Ihre Lesung mit Musik und einer Ausstellung sprach alle Sinne an.

WWZ 04 02 2017Gerhard Wick, Vorsitzender der DTG, begrüßte viele Teilnehmer, die bereits bei der Begründung der Städtepartnerschaft der Verbandsgemeinde Montabaur in der texanischen Stadt Fredericksburg teilgenommen hatten, unter anderem Dr. Paul Possel-Dölken, der diese im Mai 1996 begründet hatte. Wick wies auch auf die besondere Bedeutung der Verbandsgemeinde Montabaur hin, aus der nach seinen Recherchen 726 Personen ausgewandert waren, 315 von ihnen nach Texas. In der gut besetzten Kunsthalle las Barbara Ortwein jeweils kurze Ausschnitte aus ihrem Texasroman und kommentierte diese dann musikalisch mit deutschen und texanischen Liedern aus der Auswandererzeit.

Ihren Gesang begleitete sie selbst auf einer Westerngitarre. Während Hoffmann von Fallerslebens „Texaslieder“ die deutschen Auswanderer mit der Aussicht auf eine Befreiung vom Joch der Unterdrückung in Deutschland nach Texas schickten, beschrieben die texanischen Lieder eher in humorvoller Weise die schwierigen Lebensumstände im wilden Texas der Jahre 1844 bis 1847.


Westerwälder Zeitung vom Samstag, 4. Februar 2017

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