Presseberichte

Charity-Party für Shanti im ausverkauften Gewölbekeller gefeiert

Django Reinhardt, Burning House, Michelle Belousov und Amine el Hamri unterhielten zu kulinarischen Leckereien

Montabaur. Kultur-sozialer Abend im Historica-Gewölbe und im Mauerwerk von Montabaur. So lässt sich die Charity-Party umschreiben, die das Projekt Shanti am Samstagabend initiiert hat. Hinter dem Projekt steht ein Verein, der Hilfe zur Selbsthilfe für den Schutz, den Lebensunterhalt und die Ausbildung für hilfsbedürftige Kinder, Mädchen und Frauen in Indien anbietet. Das Hors d'oeuvre des kulturellen Menüs servierte im Historica-Gewölbe der Gitarrist Lulo Reinhardt, Großneffe des weltberühmten Django Reinhardt. Die anschließenden kulinarischen Leckerbissen auf indische Art bei der Charity-Party im Mauerwerk, wurden gewürzt von der Coverband Burning House aus Bad Kreuznach und der Sängerin Michelle Belousov. Zum Dessert gab es dann indische Tanzeinlagen mit der Gruppe Finals, die in Saris auftrat. Also abgerundeter Kulturgenuss für einen karitativen Zweck.

wwz 2015 10 14Lulo Reinhardt trägt das Erbe des Jahrhundertgitarristen Django Reinhardt weiter. Der als Klangzauberer apostrophierte Virtuose zählt heute zu den wichtigsten authentischen und unverwechselbaren musikalischen Stimmen in der Gitarrenmusik. Die Zuhörer im ausverkauften Historica-Gewölbe genossen es. Reinhardt zelebrierte geradezu seine Lieder der aktuellen CD „Desert Inspiration“. Und da es sich bei der Samstag-Soiree um einen kultur-sozialen Abend handelte, hatte der Klangzauberer mit Amine el Hamri einen Sänger und Gitarristen an seiner Seite, dem er die Bewältigung seiner Krankheit ermöglicht hat.

Martin Born vom Vorstand des Shanti-Projektes, der ein wenig die Hintergründe des Projektes beleuchtete, versprach eingangs den Zuhörern einen abwechslungsreichen Abend. Die Abwechslung garantierte vor den Party-Höhepunkten bereits Lulo Reinhardt, der ein wenig das Leben der Sinti und Roma skizzierte, mit seinem virtuosen Gitarrenspiel. „Memories of Dachau“ weckten Erinnerungen an die KZ-Erlebnisse seiner Vorfahren. „Es ist gut gegangen, alle Familienmitglieder haben überlebt“, erzählte der Künstler, der eine seiner vier „Memories“-Vertonungen im „freudigen Dur“, wie er sagte, intonierte. Mit dem „Marokkanischen Jäger“ lud Reinhardt die begeisterten Zuhörer zu einem rasanten Ritt durch die marokkanischen Jagdgefilde ein, ehe er mit dem aus Marokko stammenden Amine el Hamri, der sich auch als Sänger empfahl, im Duett die Gitarren zum Tanzen brachte.

Es waren in der Tat musikalische Leckerbissen, mit Gitarrenklängen serviert, die die beiden sympathischen Protagonisten kredenzten, und damit die Neugier der Zuhörer weckten, was sie im Mauerwerk bei der anschließenden Party erwarten würde. Diejenigen, die sich die Charity-Soiree gegönnt hatten, erlebten gleich doppelten Genuss. Zum einem Musik, Gesang und Tanz der besonderen Art, und zum anderen das Bewusstsein, ein lobenswertes Projekt unterstützt zu haben. Übrigens, alle Musiker und Helfer waren ehrenamtlich tätig, sodass der komplette Erlös zum Bau des Kinderheims in Indien eingesetzt werden kann. Wie Shanti Normann erfreut feststellte, werden dem Projekt aus der Veranstaltung mehr als 1300 Euro zugute kommen.

 

 Infos zum Projekt Shanti: Shanti Normann, Heideweg 3, 56410 Montabaur, Telefon 0152/ 535 787 85, www.project-shanti.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Facebook: Project Shanti

Westerwälder Zeitung vom Montag, 14. September 2015

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