Presseberichte

Kunsthalle in Montabaur eröffnet

Fest Historica-Stiftung jetzt mit eigenem Domizil – Historische Ausstellung

WWZ 2016 09 09Montabaur. Jetzt gibt es auch eine Kunsthalle in Montabaur. Im Rahmen der Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres „725 Jahre Stadtrechte“ wurde am Mittwoch das Domizil für Kunst und Kultur der Historica-Stiftung in der Paehlerstraße 2 eröffnet. Die Kunsthalle war schier zu klein für die vielen Gäste, die der Eröffnung beiwohnen wollten. Gleichzeitig mit der Einweihung wurde auch die Ausstellung „Die Stadt Montabaur in der Kunst – gestern und heute“ vorgestellt. Veranstalterin ist die Historica gemeinnützige Stiftungs-GmbH in Kooperation mit dem Kunstverein Montabaur und dem Kulturwerkraum. Unterstützt hat dieses Vorhaben die Stadt Montabaur. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnungsfeier von der Musikgruppe Marmotte.

Was verbirgt sich hinter der Montabaurer Kunsthalle? Adolf Becker-Flügel hat in der Paehlerstraße in Montabaur eine Immobilie erworben, die dem Verein Historica und dem Kunstverein künftig eine Heimat sein wird. „Wir feiern heute ein besonderes Ereignis“, freute sich Becker-Flügel. „Endlich haben wir einen Ort, wo wir Historisches präsentieren und bewahren und gleichzeitig auch den zeitgenössischen Kunstschaffenden ein Zuhause bieten können“, so der Kunstfreund. Adolf Becker-Flügel versäumte es nicht, dem Ehepaar Gilbert und Bernhilde Skrebutis seinen Dank auszusprechen. Beide haben sich, mit vielen anderen Helfern, die hier nicht alle genannt werden können, nachhaltig und mit viel Herzblut in dieses Projekt eingebracht. „Das jüngste Kind unserer Stadt, diese Kunsthalle hier, ist ein Ort, an dem wir traditionelles Erbe erhalten und Neues pflegen können“, sagte Gabi Wieland. Für die Stadtbürgermeisterin ist es wichtig, dass durch diese Initiative die Bürger das Leben in der Stadt mitgestalten können. „Mit der Eröffnung dieses Kunstdomizils stehen wir vor einem weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr“, konstatierte Gabi Wieland nicht ohne Stolz. Christa Stendebach, Vorsitzende des Kunstvereins, dankte den Initiatoren der Kunsthalle, die durch ihren Einsatz etwas Unverzichtbares geschaffen hätten. „Wir vom Kunstverein sind sehr erfreut darüber, nun endlich ein Zuhause zu haben, um künstlerisch aktiv zu werden“, so Stendebach.

Ein Zuhause werden künftig auch die zwei Künstler Maria Zühlke und Maria Thul-Kämmel haben, denn die neue Kunsthalle beherbergt zwei Ateliers. Damit ist ein dauerhaftes künstlerisches Schaffen garantiert. „Kultur hat immer etwas mit engagierten Individualisten zu tun, die an ihre Sache glauben. Was wir kaum zu hoffen gewagt haben, ist gelungen. Das Wagnis hat sich trotz vieler Hindernisse gelohnt, eine Idee ist Realität geworden.“ In den Worten von Bernhilde Skrebutis spiegelt sich die Freude über die neue Kunsthalle wider. „Heute können wir stolz das Ergebnis vorzeigen: eine Kunsthalle und eine Super-Ausstellung“, so Skrebutis. Die Ausstellung umfasst 155 Exponate, die als bemerkenswerte malerische Zeitreise nicht zuletzt zum kulturellen Gedächtnis der Jubiläumsstadt Montabaur beitragen. Eine charmante Hommage an die Schusterstadt erwies Inge Krekel mit dem Gedicht des in Montabaur unvergessenen Josef Otto Schneider, „Der Spatz vom Kirchplatz“, mit dem die Dichtkunst des Heimatdichters in der Kunsthalle einen Augenblick aufblitzte.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Montabaur ist vom 8. bis zum 25. September zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr und donnerstags von 16 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Verein Historica sind willkommen. Die Bürgerinitiative Historica würde sich freuen, wenn sich weitere historisch interessierte Bürger melden würden, um auch privatem, wertvollen Besitz dort eine dauerhafte Bleibe zu ermöglichen.

Westerwälder Zeitung vom Freitag, 9. September 201

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