Presseberichte

Offenes Atelier bald auch abends

WWZ 2017 03 24Montabaur. Es entwickelt sich zu einem beliebten Treffpunkt, das Offene Atelier in der Kunsthalle in Montabaur.

Dort bietet die Historica Stiftung seit Beginn des Jahres Malkurse an, in denen sich Hobbykünstler ausprobieren und austauschen können. „Es ist kein Unterricht“, sagt Inge Krekel, „jeder tut, was er mag.“ Ein Grund, warum sich in den Kursen Teilnehmer mit sehr unterschiedlichen Erfahrungswerten zusammenfinden. Lediglich ein mögliches Thema wird vorgeschlagen. Was die Teilnehmer daraus machen, bleibt ihrer Kreativität und Fantasie überlassen. So manch eine Teilnehmerin hat sogar zwei Bilder gleichzeitig in Arbeit.

Die Motive, die sich die Hobbykünstler vornehmen, fallen ihnen meist per Zufall in die Hände. Mal ist es ein Zeitungsartikel, mal die besondere Vorliebe für einen bestimmten Künstler. Am Montag stand, passend zum Frühling, das Thema Tulpen auf dem Plan. Während sich auf der einen Seite des Raumes eine Künstlerin mit Pinsel und Aquarellfarben daran machte, farbenfrohe Blüten auf die Leinwand zu zaubern, versuchten es die meisten anderen mit Acryl. Ein Farbmittel, das zwar ein bisschen geduldiger ist, aber völlig abhängig von der Hand des Künstlers. Aquarellfarbe dagegen spielt dem Künstler auch gerne mal eigendynamisch in die Hand. Doch das ist eben Geschmackssache. Ganz so wie die Motivauswahl. So gab es am Montag eben nicht ausschließlich Tulpen auf Leinwand, sondern auch schemenhaft daherschwebende Menschen, Krakenarme, die Menschen verbinden oder Motive mit morbidem Charme wie alte Hausfassaden.

Die Technik erarbeiten sich die Teilnehmer selber, lesen nach, tauschen sich untereinander über ihre Erfahrungen aus, denn dieser Austausch fördert die Kreativität. Aber auch darüber, wo es günstige Farben und Pinsel gibt, werden die Erfahrungen ausgetauscht. Wirklich wichtig ist aber eigentlich der feste Treffpunkt, um ganz für sich Zeit zum Malen und Entspannen zu haben. Während die einen erst am Anfang eines neuen Hobbys stehen, müssen die anderen schon nach mehr Platz für ihre kleinen Kunstwerke suchen. Manchmal werden aber auch kurzerhand Bilder, die nicht mehr gefallen, übermalt.

Für das kommende Quartal sind bereits 18 Teilnehmer angemeldet. Aber insbesondere im neuen Abendkurs ist noch genug Platz für Neuankömmlinge. Ein Vertrag gilt jeweils für ein Quartal. Die Kosten belaufen sich auf 5 Euro pro Monat und beinhalten jeweils zwei Maltermine.

Westerwälder Zeitung vom Freitag, 24. März 2017

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